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THEMA: Thema: LANDSBERG

Aw: EV Landsberg News 8 Jahre 2 Monate her #271

Es geht schon wieder los , das darf doch wohl wahr sein , und das alles bevor die neue sesion losgeht
es lebe das kasperl theater alle jahre wieder .Wie soll mann da denn vernüftig Wietschaften Können oder ???
ich lach mich Schlap da wird die neue sesion schon am anfang für Langweilig und Tod erklärt. Das macht es denn Vereinen nicht gerade leichter neue Fans dazu zu gewinnen nein mann macht es sogar Schwerer die alten zu Behalten danke Danke Danke DEB
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Aw: EV Landsberg News 8 Jahre 2 Monate her #272

EVL ist am Ende

Der EV Landsberg hat den Insolvenzantrag noch nicht gestellt, aber dies soll morgen oder am Mittwoch erfolgen. Eine Rechnung in Höhe von 103000 Euro für die Berufsgenossenschaft hat dafür gesorgt, dass der Vorsitzende Hans-Jürgen Böttcher zurückgetreten ist. "Ich sehe kein Land mehr" so Böttcher. Jetzt versucht man, zumindest den Nachwuchs zu retten. Mehr dazu in der Dienstags-Ausgabe des Landsberger Tagblatts.

Quelle:Landsberger Zeitung
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Aw: EV Landsberg News 8 Jahre 2 Monate her #273

Für mich nicht ganz überraschend. Mir tut´s nur leid um die Kinder in den Nachwuchsmannschaften.
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Aw: EV Landsberg News 8 Jahre 2 Monate her #274

Und schon wieder mal der EV Landsberg.....:S
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Aw: EV Landsberg News 8 Jahre 2 Monate her #275

Scandic schrieb:
Und schon wieder mal der EV Landsberg.....:S

wundert dich das im ERNST ????????
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Aw: EV Landsberg News 8 Jahre 2 Monate her #276

bärle schrieb:
Scandic schrieb:
Und schon wieder mal der EV Landsberg.....:S

wundert dich das im ERNST ????????

Wer spricht hier von wundern?
Alle Jahre wieder eben. :S
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Aw: EV Landsberg News 8 Jahre 2 Monate her #277

Naja, ehrenhalber muss man sagen, daß Landsberg bisher nur einmal Pleite war, nämlich 1999. Da gibt es ganz andere Kandidaten :whistle:
Landsberg hatte die letzten Jahre aber immer finanzielle Probleme, daher wohl diese Wahrnehmung.

Hier noch ein Bericht:
Landsberg
„Ich gehe davon aus, dass der Insolvenzantrag gestellt wird.“ Dies sagte gestern Dr. Reinhard Steuer, der den EV Landsberg jahrelang in juristischen Dingen beraten hat. Steuer werde jedenfalls „intensiv dazu raten“. Am Wochenende war beim Verein die Forderung der Berufsgenossenschaft eingegangen und diese betrug statt der angenommenen rund 30000 Euro nun rund 104000 Euro. Damit wären in den nächsten Tagen Zahlungen in Höhe von etwa 200000 Euro fällig. „Das ist nicht zu buckeln“, sagte auch der Vereinsvorsitzende Hans-Jürgen Böttcher, der nach Erhalt der Rechnung seinen Rücktritt erklärt hat.

„Es gibt einige, die können oder wollen nicht mit Böttcher“, sagt er von sich selbst. Deshalb wollte er mit seinem Rücktritt „den Weg frei machen“. Vielleicht, so Böttcher „gibt es Leute, die bereit sind, für den Verein etwas zu tun, wenn ich weg bin“. Der Verein sei von den Altlasten eingeholt worden und „ich sehe kein Land mehr“, erklärte er. Im Fokus stehe jetzt der Nachwuchs, so Böttcher. Dr. Reinhard Steuer, Josef Keller, Markus Rohde und Stefan Schindler seinen dabei, eine Lösung zu finden, wie der Nachwuchs in Landsberg gehalten werden kann. „Es gibt zwei Möglichkeiten“, erklärte Steuer. Entweder schließt sich der Nachwuchs einem bestehenden Verein an – infrage käme der HC Landsberg – oder man ändere die Satzung des Fördervereins, sodass dieser den Nachwuchs übernehmen könne. „Die Gründung eines neuen Vereins könnte zeitlich eng werden“, so der Jurist. Kann der Nachwuchs gehalten werden, wäre dies für ihn eine Möglichkeit, die Eishockey-Kultur in Landsberg fortzuführen. „Die Junioren- und Jugend-Mannschaft spielen in der höchsten Klasse. Das zeigt, dass gute Arbeit geleistet wurde und ist erhaltenswert“, so Steuer.

Quelle: EVL Homepage

Also bei den angegebenen Zahlen muss man sich schon fragen. Mit einer Forderung der BG in Höhe von 30.000 Euro habe man gerechnet, und nun würden plötzlich (natürlich unerwartet) 104.000 Euro berechnet werden?

Das mutet seltsam an, immerhin orientiert sich die Höhe der Forderungen doch am Gehalt des Personals, meines Wissens nach so um die 20% der Bruttogehälter. Hat man da in Landsberg schon länger nichts mehr bezahlt, oder woher diese hohe Summe?
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Letzte Änderung: 8 Jahre 2 Monate her von NN22.
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Aw: EV Landsberg News 8 Jahre 2 Monate her #278

EV Landsberg stellt Insolvenzantrag

Der Oberliga-Absteiger EV Landsberg hat am Dienstag endgültig einen Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht gestellt. Es ist die zweite Insolvenz in der Geschichte des Eishockeys in der Lechstadt. Der 1957 gegründete erste Verein wurde nach der Saison 1999/2000 aufgelöst. Danach wurde der EV Landsberg 2000 gegründet, der 2010 wieder in EV Landsberg umbenannt wurde.
Damit steht nun auch fest, dass der EV Landsberg in der nächsten Saison nicht in der Bayernliga antreten kann. Die Verantwortlichen versuchen derzeit zumindest die Nachwuchs-Abteilung zu retten. Ursprünglich war eine Kooperation mit dem Landesligisten HC Landsberg angedacht, nun hat aber auch der TSV Landsberg seine Hilfe angeboten und könnte den Nachwuchs übernehmen. Eine 1.Mannschaft wird es beim TSV aber nicht geben. Auch die Eiskunstlauf-Abteilung könnte beim TSV möglicherweise unterkommen. Einen "neuen" EV Landsberg wird es wohl nicht mehr geben.


Quelle: IHP
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Aw: EV Landsberg News 8 Jahre 2 Monate her #279

Dann bin ich mal gespannt, wie lange es dauert, bis Landsberg wieder höherklassig ist.
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Aw: EV Landsberg News 8 Jahre 2 Monate her #280

In den eiligen Bemühungen um die potenzielle Übernahme des Nachwuchses durch den HCL geht derzeit fast unter, dass mit dem EV Landsberg immerhin erst einmal noch ein Landsberger Traditionsverein offiziell abgewickelt werden muss. Damit das möglichst ordentlich vonstatten geht, macht sich Hans-Jürgen Böttcher noch einiges an Arbeit – sieht sich aber wieder einmal der Rolle als Einzelkämpfer gegenüber.
„Der Briefverkehr läuft ganz normal weiter. Die Post wird selbstverständlich weiter geöffnet und bearbeitet“, sagt Ex-EVL-Vorsitzender Böttcher gegenüber dem KREISBOTEN, „auch unsere ehemalige Geschäftsstellen-Mitarbeiterin arbeitet noch weiter mit, was ich ganz toll finde. Wir bringen das ordentlich zu Ende, hier verschwindet niemand einfach so.“ Für die Abwicklung wird der ehemalige Vorstand nach eigener Auskunft auch noch in den nächsten Wochen zur Verfügung stehen. „Ein Freund von mir beginnt im Sommer mit dem zweiten Bauabschnitt von Ferienresidenzen im Chiemgau, da werde ich von 1. Juli an bis Januar oder Februar mitarbeiten und mich wirtschaftlich erst mal wieder aufbauen. Da komme ich her, ich bin ehrlich gesagt auch froh, wenn ich da wieder hinkomme. Aber vorher will ich hier die Dinge geregelt haben.“

Dazu gehört auch, dass Spendenquittungen für die Gelder ausgestellt werden, die bis zuletzt noch in den EVL gesteckt wurden. Böttcher: „Für alles, was die Zeit bis einschließlich März betrifft, sollen die Leute zu mir kommen, dann regeln wir das.“ Auch für den Nachwuchs hat er ein offenes Ohr. „Uwe Köhn möchte sich mit mir treffen. Ich will und kann mit dem Landsberger Eishockey in Zukunft in offizieller Funktion nichts mehr zu tun haben, aber wenn ich ihm helfen kann, werde ich das tun. Er ist in schwierigen Zeiten immer zu mir gestanden und hat mir geholfen, wenn sonst niemand mehr da war. Das gebe ich jetzt natürlich zurück.“

Ähnlich versöhnlich zeigt sich Böttcher gegenüber seinem ehemaligen Stellvertreter Josef Keller. „Aufgrund der vollmundigen Zusage von Jochen Mörz, auf jeden Fall schnell 20000 bis 40000 Euro Sponsorengelder zu besorgen, hat Keller ein Darlehen von 10000 Euro an den Verein gegeben. Er ist Familienvater und muss dafür jetzt jeden Monat 500 Euro abdrücken, was für ihn nicht leicht ist. Ich habe das damals befürwortet und an Mörz geglaubt, dafür muss ich mich jetzt ehrlich bei Josef Keller entschuldigen.“

Auf seinen Stellvertreter Mörz, der derzeit noch das einzige offizielle Vorstandsmitglied des EVL ist, ist Böttcher dagegen nicht mehr gut zu sprechen. „Er wollte offiziell zurücktreten, das hat er nicht getan. Ich rufe ihn seit Wochen an, schicke SMS, ich versuche, in jeder Form mit ihm Kontakt aufzunehmen, bekomme aber keinerlei Reaktion. Das ist nicht in Ordnung.“ Ebenso wirft er den Fanclubs Fahnenflucht vor: „Wir mussten noch eine Wohnung auflösen. Da war die Unterstützung der Fanclubs vereinbart. Zum Schluss sind jetzt diese 400 Euro an mir hängen geblieben. Da gab es klare Zusagen, da bin ich im Stich gelassen worden, obwohl man in der Pflicht war.“

Für die Zukunft des Eishockeys in Landsberg sieht Böttcher allerdings nicht schwarz. „Kielhorn (Franchisenehmer für sieben Märkte bei McDonald's; er hat bereits bis 2013 im Voraus Sponsorengelder an den EVL bezahlt, d. Red.) ist natürlich von der Situation nicht erbaut. Er ist aber auch nicht wirklich böse, ich mache Werbung für ihn in den nächsten Jahren ohne Provision, ich denke, man könnte ihn ansprechen.“ Ähnliches gelte für den langjährigen EVL-Sponsor Aktien-Brauerei in Kaufbeuren: „Wenn es irgendwie weitergeht, glaube ich, dass die Aktien mit im Boot ist.“

Die Schlussabrechnung für den EVL sieht Böttcher ebenfalls nicht so düster wie befürchtet: „Die Zahlen, die im Umlauf sind, stimmen meiner Meinung nach nicht. Es werden zum Schluss 300000 bis 350000 Euro sein, die übrig bleiben, mehr wird das nicht.“ Obwohl das Insolvenzverfahren über den EVL noch nicht öffentlich eröffnet wurde, gibt es offenbar bereits eine Verfahrensnummer, unter der ehemalige Trainer und Spieler ihre ausstehenden Zahlungen anmelden können. Böttcher: „Sowohl Dave Rich als auch einige Spieler haben mir gesagt, dass sie wohl von dieser Stelle ihr Geld bekommen werden.“ Derzeit prüft das Amtsgericht Augsburg aber noch, ob man überhaupt ein Verfahren eröffnet; angesichts der geringen Masse scheint das fraglich. Damit würde der EV Landsberg einfach aus dem Vereinsregister gelöscht.

Quelle: Kreisbote Landsberg
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Aw: EV Landsberg News 8 Jahre 2 Monate her #281

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Thema: LANDSBERG 8 Jahre 1 Monat her #282

HCL ist bereit, den Nachwuchs aufzunehmen

Mitglieder stimmen mit großer Mehrheit zu

Landsberg - Die Mitglieder des HC Landsberg sind bereit, die Nachwuchs-Abteilung des EV Landsberg aufzunehmen. „Aber immer unter der Voraussetzung, die Vorgaben werden erfüllt“, betonte Markus Haschka, Vorsitzender des HCL, noch mal nach der Abstimmung. 41 Stimmberechtigte waren anwesend, mit zwei Nein-Stimmen, drei Enthaltungen und 36 Ja-Stimmen wurde die Aufnahme der jungen Eishockeyspieler befürwortet.

Vor der Abstimmung hatte Markus Haschka zunächst den Haushalt vorgestellt. Dabei konnten die Kosten noch einmal gedrückt werden: Busfahrten beispielsweise sind erst ab 100 bis 120 Kilometer Entfernung vorgesehen. Auch die Übernachtungskosten wurden reduziert, da den Kindern durchaus zuzumuten sei, abends ihr Essen selbst zu bezahlen, so Haschka. „Äußerst positive Signale“ seien auch vonseiten der Stadt gekommen: „Die Zuschüsse wären eigentlich mit den Schulden des EVL bereits verrechnet“, sagt Haschka, dennoch soll der HCL den Zuschuss erhalten – der Finanzausschuss habe der Freigabe der Gelder bereits zugestimmt. „OB Ingo Lehmann hat klar signalisiert, dass die Stadt an die Grenzen gehen wird, um uns zu unterstützen.“ So habe er die Zusicherung erhalten, dass „wir die komplette Vermarktung der gesamten Eishalle bekommen“.

Die beste Nachricht war aber vermutlich die Hilfe von Walter Ott: „Walter Ott haftet persönlich für die Summe, die wir am Saisonende nicht aufbringen“, sagte Haschka. Die Fragen zum Haushalt waren schnell geklärt und so ging es um ein anderes Thema: Entspricht die Eingliederung der Nachwuchs-Abteilung überhaupt dem, was man bei der Vereinsgründung beabsichtigt hatte? „Das hier ist ein EVL-light und nicht das, was wir bei der Gründung wollten“, lautete der Einwurf. „Bei der Gründung sind wir aber nie davon ausgegangen, dass so etwas passiert“, antwortete Haschka. „Wir haben jetzt eine neue Situation.“

Ähnlich sah es ein anderes Mitglied: Früher oder später hätte man sich sowieso mit dem Thema auseinandersetzen müssen, ob der Verein nur so lange bestehen soll, bis alle Spieler aufhören, oder ob man etwas unternehmen soll, damit der Verein länger besteht. „Diese Grundsatzdiskussion wurde jetzt eben vorweggenommen.“

Diskutiert wurde auch, ob eine Junioren-Bundesliga nötig sei. „Wenn wir in dieser Klasse ganz unten anfangen, gehen die Spieler der Jugend-Bundesliga weg, das setzt sich nach unten fort und das ganze Konstrukt bricht zusammen“, erklärte Haschka. Er war entsetzt, dass in der Junioren-Mannschaft kaum mehr Landsberger Spieler zu finden waren.

Inzwischen habe man 14 Spieler, die zugesagt hätten, zum HCL zu kommen. „Unser Ziel ist 18 plus 2“, so Haschka. Nur wenn 80 Prozent der Spieler in den neuen Verein wechseln, kann die Klasse gehalten werden, doch auch von Verbandsseite seien positive Signale gekommen. So soll den Endjahrgängen trotz des Vereinswechsels die Genehmigung für die Junioren erteilt werden, wobei dies normalerweise nicht üblich sei.

Eines hatte Haschka bereits im Vorfeld betont: „Die Aufnahme erfolgt nur, wenn unser Konzept eins zu eins umgesetzt wird.“ Die Satzungsänderungen – die alle einstimmig angenommen wurden – sollen dazu dienen, dass „wir den Verein, die Vorstände und den Namen absichern“.

Es dürfe nie passieren, dass „wir den Namen HCL oder Riverkings abgeben oder das Zepter aus der Hand geben“. Es werde weiter wie bisher gemacht: „Die erste Mannschaft spielt aus Spaß und nicht wegen der Kohle.“ Sollten aber doch die Kosten explodieren, oder „gewisse Leute nicht dabei sein, werden wir uns ganz schnell wieder verabschieden“, betonte Markus Haschka. (mm)
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Aw: Thema: LANDSBERG 6 Jahre 2 Wochen her #283

Ehemalige Vorstände des EV Landsberg müssen vor Gericht

Die drei zuletzt amtierenden Vorstände müssen sich wegen „Vorenthaltung und Veruntreuung von Arbeitsentgelt“ verantworten.

Die Geschichte des EV Landsberg schien mit der Insolvenz im Jahr 2011 beendet. Ein Trugschluss, denn am kommenden Dienstag wird ein weiteres Kapitel angehängt: Im Amtsgericht Augsburg findet eine Verhandlung wegen „Vorenthaltung und Veruntreuung von Arbeitsentgelt“ statt. Auf der Anklagebank werden die drei zuletzt amtierenden Vorstände sitzen. Dies bestätigte Roland Fink, Pressesprecher der Strafabteilung beim Amtsgericht Augsburg.

Die Angeklagten waren die zuletzt beim Registergericht gemeldeten Vorstände des EV Landsberg, als dieser im Jahr 2011 Insolvenz anmelden musste. Bereits damals hatte sich die Frage gestellt, ob die drei Vorstandsmitglieder wegen der Insolvenz mit persönlichen Konsequenzen rechnen müssten. Dr. Reinhard Steuer, der dem EV Landsberg lange Jahre beratend zur Seite stand, hatte damals gegenüber dem Landsberger Tagblatt erklärt, dass das Finanzamt und die Sozialversicherer theoretisch Forderungen stellen könnten. Aus dieser Theorie ist nun Wirklichkeit geworden.

Anklage: Verspätet oder gar nicht gezahlt

Laut Anklage seien ab Juni 2008 in einer Vielzahl von Fällen „die Sozialabgaben von circa 40 Angestellten gar nicht oder jedenfalls verspätet bezahlt worden“. Dabei sei ein Schaden in Höhe von knapp 40000 Euro entstanden. Dieser „ist wieder gutgemacht worden“, heißt es weiter. Dennoch sei die verspätete Zahlung ein Straftatbestand, so Roland Fink. „Es ist, wie wenn ein Ladendieb nach Hause geht und dann zurückkommt und seine Beute wieder abgibt“, vereinfacht der Pressesprecher den Hintergrund. „Die Tatsache des Diebstahls bleibt bestehen.“

Freiheitsstrafe bis fünf Jahre

In der Verhandlung am Dienstag wird wohl zu klären sein, wer inwieweit in diese Vorgänge involviert war. Der Strafrahmen sieht eine Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen beziehungsweise eine Freiheitsstrafe bis fünf Jahre vor. Im April 2011 war für den EV Landsberg das endgültige Aus gekommen: Man musste Insolvenz anmelden. Turbulente Wochen waren vorausgegangen. So meldeten beide stellvertretende Vorsitzende ihren Rücktritt an und nur wenige Tage vor der Insolvenz reichte der Vorsitzende wie damals ausführlich berichtet, seinen Rücktritt beim schon zurückgetretenen Stellvertreter ein.

Trotz Rücktritts waren alle drei zum Zeitpunkt der Insolvenz noch als Vorstände eingetragen und müssen sich nun verantworten. Die Verhandlung beginnt am Dienstag, 2. Juli, um 9.30 Uhr im Amtsgericht Augsburg, dazu wurden auch drei Zeugen geladen.
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Aw: Thema: LANDSBERG 6 Jahre 2 Wochen her #284

Geldstrafe für den ehemaligen EVL-Vorsitzenden

Gegen die beiden Stellvertreter wird das Verfahren gegen eine Geldbuße eingestellt

Das letzte Kapitel desEV Landsberg endete gestern vor dem Amtsgericht Augsburg. Gegen den zuletzt amtierenden Vorsitzende des Vereins, der 2011 Insolvenz anmelden musste, wurde eine Geldstrafe in Höhe von 300 Tagessätzen à 15 Euro verhängt. Angeklagt war nicht nur der damalige Vorsitzende, sondern auch seine beiden Stellvertreter. Bei beiden wurde das Verfahren gegen eine Geldbuße eingestellt.

„Vorenthaltung und Veruntreuung von Arbeitsentgelt“ lautete die Anklage, wegen der sich die Drei verantworten mussten. Ab Juni, so der Vorwurf, seien in einer Vielzahl von Fällen die Sozialabgaben von etwa 40 Mitarbeitern gar nicht oder verspätet geleistet worden. Der Schaden habe knapp 40000 Euro betragen, sei mittlerweile aber wieder gutgemacht worden.

In der Verhandlung wurde versucht zu klären, welcher der drei Vorstandsmitglieder für welchen Bereich zuständig war. Dabei räumte der inzwischen 66-jährige erste Vorsitzende ein, dass er für die Requirierung von Sponsorengelder zuständig gewesen sei, den Schriftverkehr geführt habe und auch die alltäglichen wirtschaftlichen Entscheidungen getroffen habe.

Mehr repräsentative Aufgaben

Die beiden Stellvertreter, die von den Rechtsanwälten Dr. Reinhard Steuer und Bernhard Fischl vertreten wurden, legten dar, dass sie sich für repräsentative Aufgaben und in beratender Funktion beziehungsweise ausschließlich für den Nachwuchs in den Vorstand hatten wählen lassen. Beide legten auch offen, dass sie zum Teil erhebliche finanzielle Mittel in den Verein gesteckt hatten und sich ebenfalls ausschließlich ehrenamtlich engagierten.

Sowohl Richter Michael Nißl als auch Staatsanwältin Christina Wilhelm ließen sich von diesen Ausführungen überzeugen: Das Verfahren gegen diese beiden wurde gegen eine Geldbuße in Höhe von je 3000 Euro eingestellt. Auch wenn klar geworden sei, dass beide als Repräsentant beziehungsweise nur für den Nachwuchs in die Vorstandschaft gewählt worden seinen, so seien sie doch ihrer Überwachungspflicht nicht nachgekommen, so die Begründung für die Geldbuße.

Anders war die Sachlage beim Vorsitzenden des Eishockeyvereins. Zwar, so Staatsanwältin Christina Wilhelm, sei zu seinen Gunsten sein Geständnis und die Tatsache, dass der Schaden mittlerweile fast vollständig wieder gutgemacht worden sei, zu berücksichtigen, doch auf der anderen Seite sei der Angeklagte bereits „mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten“.

Die letzte Verurteilung basierte auf das Jahr 2008, und „die Taten hier beginnen 2009, also unmittelbar nach der Verurteilung“. 2008 war er wegen Betrugs verurteilt worden, diese Strafe hatte er von September 2011 bis März 2013 abgesessen. Deshalb kam für sie diesmal nur eine Freiheitsstrafe in Betracht, ihr Antrag lautete auf zehn Monate ohne Bewährung.

Miriam Mager, die den 66-Jährigen vertrat, erinnerte daran, dass die finanziellen Probleme bereits vorhanden gewesen seien, ehe ihr Mandant den Vorsitz übernommen hatte. „Er hat nur versucht, die Löcher zu stopfen.“ Für ihn spreche auch, dass er inzwischen Rentner sei und seine Lebenspartnerin zu ihm halte. Der Gefängnisaufenthalt zuletzt habe das Verhältnis schon sehr belastet.

Haftstrafe erst kürzlich verbüßt

Richter Michael Nißl entschied sich gegen eine Haftstrafe: „Sie haben eben eine Haft verbüßt, und wenn das nicht geholfen hat“, meinte er, würde die neuerliche Haft auch nichts helfen. Also entschied er auf eine Geldstrafe über 300 Tagessätze, die den geforderten zehn Monaten in etwa entsprächen
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