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Protest SCR gegen 7. Spiel in Schwenningen

  • dwayne #7
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14 Jahre 4 Monate her #1 von dwayne #7
Protest SCR gegen 7. Spiel in Schwenningen wurde erstellt von dwayne #7
Quelle www.scriessersee.de

Muß der Blöscher nochmal ran?



Bader geht bis zum Äußersten

Manager des SC Riessersee legt nun auch Protest beim DEB-Spielgericht ein -„Das Ganze ist ein Skandal\"


Quelle GAP Tagblatt von C.Fellner
Garmisch-Partenkirchen - Der Zorn ist noch nicht verraucht. Im Gegenteil. Gestern, einen Tag nach der Niederlage mit dem höchst umstrittenen Tor im siebten .Playoff-Spiel in Schwenningen, legte Ralph Bader noch einmal nach. Der Manager des SC Riessersee machte sich mit seinem Geschäftsstellenleiter Paul Karl - ein alter Hase in Verbandsangelegenheiten und Regularien - ans Werk, um den Protest, den Bader pflichtgemäß nach dem Spiel am Dienstag per Zusatzmeldungen eingeleitet hatte, nun mit einem Schreiben an das DEB-Spielgericht zu vervollständigen. „Ich werde so weit gehen, wie es möglich ist. Das bin ich allen schuldig, die etwas mit dem Eishockey in Garmisch-Partenkirchen zu tun haben\", gab sich der GmbH-Geschäftsführer gestern kampfeslustig.

Es ist gar nicht mehr so sehr die Entscheidung von Schiedsrichter Carsten Lenhart, das ominöse Tor zum 3:1 zu Beginn des letzten Drittels für die Schwenninger Wild Wings nachträglich anzuerkennen, die Bader anficht. „Tatsachenentscheidungen sind keine Sache des Gerichts\", hat Bader nämlich beim Studium der Regularien herausgefunden. „Das heißt letztlich, dass sich jeder Schiedsrichter hinter dem Wort Tatsachenentscheidung verstecken kann.\" Ihm geht es mittlerweile mehr um das Gebaren der Schiedsrichter und des Zeitnahme-Personals im Bauchenbergstadion. In einem Zusatzbericht, der Bader nach der Pressekonferenz gegen 23.30 Uhr auf einmal vorgelegt wurde, hieß es, dass die Uhr „nach und nach\" um 21 Sekunden zurückgestellt worden sei, da es nicht möglich gewesen sei, die Zeit direkt zu korrigieren. Dies ist übrigens Vorschrift in solchen Fällen. Dieser Text treibt Bader die Zornesröte ins Gesicht. „Wir sind darüber weder informiert worden, noch ist das überhaupt passiert. Wer will denn überprüfen, ob die Uhr nach und nach angehalten wird. Das ist doch Betrug\", wettert der SCR-Chef.

Seinen ganzen Ärger hat er nun in einem Schreiben - nach Rücksprache mit ESBG-Geschäftsführer Oliver Seeliger-an das DEB-Spielgericht zusammengefasst. Wie dies entscheidet, ist freilich offen. „Ich schätze, dass es eine mündliche Verhandlung gibt. Wie das abläuft, weiß ich nicht. Mit dem Spielgericht hatte ich noch nicht zu tun.\" Seeliger selbst wollte zu dem Vorfall nicht groß Stellung nehmen. Ein Vertreter der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft sei nicht im Stadion gewesen, bestätigte der Chef der Dachorganisation der Zweit- und Oberliga Klubs. Er betonte lediglich, dass die Torrichter auf Wunsch der ESBG eingesetzt wurden. „Wir haben das extra in allen vier entscheidenden Spielen an diesem Tag gemacht, um den Schiedsrichter zu helfen und Fehler zu vermeiden.\" Seeliger brachte auch den Videobeweis für die z. Bundesliga ins Spiel. Bisher ist dieser nicht zugelassen-im Gegensatz zur DEL. „Das könnte man natürlich gerne mal diskutieren und sich ein Angebot für die Übertorkameras machen lassen. Für die zweite Liga ist das aber sicher ein sehr hoher Anspruch.\"

Dem SC Riessersee hätten die Kameras im Fall Schwenningen geholfen. Denn auf dem Spielvideo sieht man laut Bader eindeutig, dass der Schuss an den Pfosten geknallt war. „Das Ganze ist ein Skandal\", wettert Bader. Was ihn zudem ärgert, ist das Verhalten der Unparteiischen. „Da ruft auch am Tag danach keiner an und gibt mal einen Fehler zu\", bemängelt er. „Nein, da gibt dann ein Beobachter wie Michael Strobl auch noch an, dass die Situation nicht spielentscheidend gewesen sei und wir ja zu Hause nicht einmal eine 5:3-Situation nutzen konnten. Das ist unverschämt.\"
Sollte das Gericht tatsächlich für den SC Riessersee entscheiden, die Mannschaft „steht Gewehr bei Fuß\", betont Bader. „Es sind alle da, und wir würden sofort noch einmal nach Schwenningen fahren.\" Es wäre das achte Mal in dieser Saison.


Da sind wir doch mal gespannt, wann bzw. wie das Gericht entscheidet, frei nach dem Motto \"Wer hat an der Uhr gedreht\".

Criss Oliva 03.04.1963 - 17.10.1993.

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14 Jahre 4 Monate her #2 von NN22
Mittlerweile hat das Spielgericht den Einspruch (erwartungsgemäss) abgewiesen. Die Begründung ist allerdings mehr als mau: Die fehlenden 70 Sekunden, die nicht nachgespielt wurden, hätten keinen entscheidenden Einfluss auf den Spielausgang mehr gehabt.

Schön daß es ein Gericht gibt das hellsehen kann :P

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