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THEMA: Kassel Huskies in Finanznöten

Aw: Kassel Huskies in Finanznöten 10 Jahre 4 Monate her #16

Die DEL hat Kassel nun doch rausgeworfen. Diesen Entschluss teilte vor wenigen Minuten der stellvertretende Aufsichtsratvorsitzende Wilfried Fabel (Krefeld Pinguine) dem Geschäftsführer der Huskies, Fritz Westhelle, mit. Nach dieser Entscheidung hatten die übrigen Geschäftsführer der DEL-Clubs fluchtartig das Hotel verlassen. Sie hatten allesamt Fabel Vollmachten erteilt. Gegen den Ausschluss stimmten nur die Füchse aus Duisburg.

Huskies-Geschäftsführer Westhelle war von der Entscheidung überrascht. Er konnte sie nicht nachvollziehen, denn zuvor hatte auf seinen Antrag hin das Landgericht Köln den Gesellschaftern verboten, die Huskies heute rauszuwerfen. Laut Westhelle teilte Fabel mit, dass über den Verbleib der Huskies sowieso prozessiert werden würde. Daher könne man auch heute so entscheiden und brauche sich nicht an die Auflage des Landgerichts halten. Westhelle seinerseits will nun Anwälte beauftragen, die beim Kölner Landgericht sogenannte Bestrafungsanträge stellen. Damit könnte durchgesetzt werden, dass den Gesellschaftern jeweils 250.000 Euro oder sechs Monate Haft als Strafe drohen.

Entschieden wurde auch, dass die Duisburger Füchse endgültig ihre Lizenz verlieren, über den EHC München wurde nicht abgestimmt, diese Entscheidung wurde vertagt.
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Letzte Änderung: 10 Jahre 4 Monate her von NN22.
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Aw: Kassel Huskies in Finanznöten 10 Jahre 4 Monate her #17

Das ging ja doch Ruck Zuck! Aber mal ehrlich diese Posse kann nur das deutsche Eishockey schreiben... (DEB-Team ausgeklammert). Was erlauben sich Westhelle? :dash
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Aw: Kassel Huskies in Finanznöten 10 Jahre 4 Monate her #18

NN22 schrieb:
Die DEL hat Kassel nun doch rausgeworfen. Diesen Entschluss teilte vor wenigen Minuten der stellvertretende Aufsichtsratvorsitzende Wilfried Fabel (Krefeld Pinguine) dem Geschäftsführer der Huskies, Fritz Westhelle, mit.
.

Da schreit der Richtige :dash
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Aw: Kassel Huskies in Finanznöten 10 Jahre 4 Monate her #19

Kassel-Ausschluss aufgehoben
Das Landgericht Köln hat den Ausschluss der Kassel Huskies aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aufgehoben. Das Gericht gab dem Eilantrag der Hessen statt. Damit darf die DEL ihren Beschluss vom Donnerstag nicht vollziehen. Die Huskies müssen bis auf weiteres als vollwertiger Gesellschafter behandelt und zum Lizenzierungsverfahren zugelassen werden. „Das Landgericht Köln hat damit erneut unsere Rechtsauffassung bestätigt. Die Kassel Huskies bleiben erstklassig“, sagte der kommissarische Huskies-Geschäftsführer Fritz Westhelle. Die Gesellschafterversammlung der DEL hatte am Donnerstag in Köln den Ausschluss der finanziell angeschlagenen Hessen beschlossen. Grund war die Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

Quelle:Bild-Online
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Aw: Kassel Huskies in Finanznöten 10 Jahre 4 Monate her #20

Ist das ein Hick-Hack Mann o Mann....
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Aw: Kassel Huskies in Finanznöten 10 Jahre 4 Monate her #21

So nun Runde 534:

Kassel. Die DEL hat gestern gegenüber unserer Zeitung den Eingang der einstweiligen Verfügung des Kölner Landgerichts bestätigt, nach der der Rauswurf der Huskies aus der DEL unwirksam ist.
Die Verfügung sei nun bei den Anwälten, die weitere Schritte prüfen, heißt es bei der DEL. Es gilt als sicher, dass die DEL Einspruch gegen die Verfügung einlegt. Dann würde es schon bald eine Anhörung beim Kölner Landgericht geben.
Beide Seiten - Huskies und DEL - könnten dann ihre Argumente vortragen. Langwieriger Prozess Nach der Anhörung wird es sein so genanntes „Urteil im einstweiligen Verfügungsverfahren“ geben. Dagegen kann Berufung eingelegt werden. Dann müsste sich nochmal ein Gericht in einem Hauptverfahren mit dem Fall beschäftigen. Bis zu einem Urteil kann es Monate dauern.
Das heißt: Wenn die Huskies nach der Anhörung Recht bekommen, werden sie in der neuen Sasion in der DEL antreten, sagt Huskies-Geschäftsführer Dr. Fritz Westhelle. Sollte die DEL vor dem Kölner Richter doch noch siegen, sei, so Westhelle, „alles aus“. Bis zu einem endgültigen Urteil im Hauptverfahren laufe dann schon die Saison. Da aber der Richter beim Anhörungstermin derselbe ist, der die Pro-Huskies-Verfügung erlassen habe, sei er „sehr zuversichtlich“, sagte Westhelle. (tho)
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Aw: Kassel Huskies in Finanznöten 10 Jahre 4 Monate her #22

Lachnummer DEL
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Aw: Kassel Huskies in Finanznöten 10 Jahre 3 Monate her #23

Kassel Huskies stellen Strafanzeige gegen DEL Die vom Lizenzentzug bedrohten Kassel Hueskies haben Strafanzeige bei der Kölner Staatsanwaltschaft gegen die Deutsche Eishockey Liga (DEL) gestellt. Die Nordhessen werfen DEL-Geschäftsführer Gernot Tripke und dem stellvertretenden Aufsichtsrats-Vorsitzenden Wilfried Fabel vor, für die unzulässige Weitergabe von vertraulichen Geschäftsunterlagen durch die DEL an andere Clubs verantwortlich zu sein, teilten die Huskies mit. „Damit ist eine neue Qualität erreicht. Das ist strafbar. Da muss es bei der DEL jetzt Rücktritte geben“, sagte Huskies-Geschäftsführer Fritz Westhelle.
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Aw: Kassel Huskies in Finanznöten 10 Jahre 3 Monate her #24

Lachnummer is noch nett ausgedrückt. Mir würden da noch ganz andere Sachen einfallen aber dann schimpft mich der Manne gg
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Aw: Kassel Huskies in Finanznöten 10 Jahre 3 Monate her #25

pfanne schrieb:
Lachnummer is noch nett ausgedrückt. Mir würden da noch ganz andere Sachen einfallen aber dann schimpft mich der Manne gg

Find ich klasse, das wenigstens einer hier respekt vor mir hat :cry:
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Aw: Kassel Huskies in Finanznöten 10 Jahre 3 Monate her #26

manne schrieb:
pfanne schrieb:
Lachnummer is noch nett ausgedrückt. Mir würden da noch ganz andere Sachen einfallen aber dann schimpft mich der Manne gg

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Aw: Kassel Huskies in Finanznöten 10 Jahre 3 Monate her #27

Manne der liebe Gott erhalte dir deinen glauben
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Aw: Kassel Huskies in Finanznöten 10 Jahre 3 Monate her #28

Wir, die unterzeichnenden Gesellschafter-Clubs der Deutschen Eishockey Liga (DEL), wenden uns heute mit einem offenen Brief an alle Fans, Partner der DEL. Das Thema „Kassel Huskies“ mit den einhergehenden Schlagzeilen prägt die aktuelle Eishockeyberichterstattung. Das ist nicht in unserem Sinne, wir wissen um die entsprechende Wirkung in der Öffentlichkeit.

Leider versuchen die Kasseler derzeit, eine schnelle Klärung vor dem eigentlich dafür vorgesehenen Schiedsgericht, das von allen DEL-Clubs (hierunter auch Kassel) gerade zur Klärung solcher Streitigkeiten eingesetzt wurde, zu verhindern, indem sie die ordentlichen Gerichte bemühen. Selbst unser Angebot, alle strittigen Themen rechtzeitig vor Saisonbeginn von einem neu zu bildenden Schiedsgericht klären zu lassen, wurde nicht angenommen. Kassel spielt ersichtlich auf Zeit und setzt offenbar darauf, die Zulassung zum Spielbetrieb mit Hilfe einstweiliger gerichtlicher Anordnungen zu erreichen, obwohl eine Lizenz nicht erteilt worden ist. Das können wir als Gemeinschaft der DEL-Clubs nicht hinnehmen.

Zum Hintergrund: Die Kassel Huskies wurden am 22. März 2010 von einem neuen Eigentümer übernommen. Die Unternehmensgruppe dieses Eigentümers plant in Kassel ein Bauprojekt mit einem hohen achtstelligen Kostenvolumen. Zentraler Baustein des Projekts ist eine Multifunktionshalle, in denen die Kassel Huskies als Hauptmieter spielen sollen. In diesem Fall werden vermutlich auch erhebliche öffentliche Förderungen gewährt werden. Trotz mehrfachen Hinweises, dass nach Satzung der Liga die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens den Ausschluss aus der DEL zur Folge haben kann und in der Vergangenheit auch immer hatte, hat der Club bereits am 25. März 2010, also nur drei Tage nach der Übernahme des Clubs durch den neuen Eigentümer, einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Kassel gestellt. Am 28. April 2010 wurde dann das Insolvenzverfahren eröffnet. In diesem anschließenden Insolvenzverfahren hat die Unternehmensgruppe des neuen Eigentümers lediglich 150.000 € als Kostenbeteiligung (zur Masse) angeboten, wenn die Gläubiger auf rund 2 Millionen Euro verzichten und die Kassel Huskies weiter in der DEL verbleiben. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass sich Kassel, trotz Berechtigung, nicht vorsorglich um eine Lizenz in der 2. Bundesliga beworben hat.

Schon im Insolvenzplan wurde damit geworben, dass die durch die Insolvenz frei werdenden Mittel in eine Verstärkung des Kaders mit namhaften Spielern investiert würden. Die erheblichen Beitragsausfälle, die die Verwaltungsberufsgenossenschaft im Rahmen des Insolvenzplanes erleidet, würden nach unserer Einschätzung ironischerweise in der nächsten Beitragsrunde indirekt sogar auf die anderen DEL-Clubs umgelegt.

Nachfolgend wurde der Club von uns einstimmig als Gesellschafter der DEL ausgeschlossen, so wie es in der Vergangenheit bei jedem anderen Club, über dessen Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, geschehen ist (immer auch mit der Stimme der Kassel Huskies). Dieses klare, eindeutige und der Satzung der Liga entsprechende Vorgehen wurde von den Kassel Huskies mit einstweiligen Verfügungen unter Strafandrohung gestoppt.

Dieses Vorgehen konterkariert jede Form eines fairen sportlichen und wirtschaftlichen Wettbewerbs zwischen unseren Clubs. Es kann nicht angehen, dass ein einzelner Club die Regeln missachtet, sich über ein Insolvenzverfahren zu Lasten Dritter seiner Verbindlichkeiten entledigt und dann zur neuen Saison, zudem auch noch ohne den Nachweis eines abgesicherten Etats, wieder antreten darf, als sei nichts gewesen. Würde so etwas zulässig sein, könnte jede Sportliga in Deutschland ihr Lizenzierungsverfahren abschaffen und jeder Sport-Club würde sich kurzfristig über Insolvenzen seiner Schulden zu entledigen suchen. Ein wirtschaftlich und damit auch sportlich fairer Wettbewerb würde unmöglich gemacht.

Viele von uns haben in den letzten Jahren wirtschaftlich schmerzhafte Einsparungen oder gar Sanierungen aus Gesellschaftermitteln durchführen müssen, um weiterhin oder wieder in der DEL spielen zu können. Unser Lizenzierungsverfahren regelt eindeutig, welche wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen, um eine Bestätigung der Lizenz zu erhalten Diese Bedingungen haben die Kassel Huskies nicht erfüllt, ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit konnten sie im Lizenzprüfungsverfahren nicht ausreichend darlegen.

Kassel versucht nunmehr, sich über juristische Aktionen ein vorläufiges Spielrecht für die kommende Saison zu erstreiten. Ob Kassel allerdings auch in den nun anstehenden Berufungs- und Hauptsacheverfahren, die auf die einstweiligen Verfügungen folgen werden, Recht bekommen wird, ist längst nicht ausgemacht. Alle vier Einstweiligen Verfügungen, mit denen Kassel bisher die Kündigung des Lizenzvertrages und den Ausschluss aus der Liga verhindert hat, sind von einem einzelnen Richter beim LG Köln erlassen worden. Diese Einstweiligen Verfügungen sind ohne Begründung und offensichtlich ohne Würdigung von vorliegenden Schutzschriften und ohne vorherige Anhörung unserer Seite erlassen worden. Wir sehen es als besonders kritisch an, dass mit diesen gerichtlichen Anordnungen das Ergebnis eines ordentlichen Hauptsacheverfahrens vorweg genommen wird, indem die DEL nun gezwungen werden soll, Kassel mitspielen zu lassen. Das finden wir bedenklich, dagegen werden wir mit allen juristischen Mitteln vorgehen.

Aus diesem Grunde sind wir auch fest entschlossen, für den Fall, dass uns erst im Laufe der Saison Recht gegeben werden sollte, die Kassel Huskies auch dann sofort vom Spielbetrieb auszuschließen.

Die Kassel Huskies nehmen mit ihrer Vorgehensweise und mit ihren Äußerungen in den Medien auch in Kauf, dass sie das Bild der Liga in der Öffentlichkeit sowie das Ansehen von Organen und handelnden Personen der DEL und der Clubs schädigen. Das finden wir ungeheuerlich, das werden wir nicht weiter zulassen!
Schließlich möchten wir betonen, dass es uns überhaupt nicht um eine Standortfrage für oder wider Kassel oder persönliche Sympathien geht, sondern allein um die Gleichbehandlung aller Clubs und die Achtung unserer selbst gegebenen Regeln und Prinzipien. Alle unterzeichnenden Clubs respektieren diese Regeln. Deshalb hat auch beim Ausschlussverfahren nicht ein einziger Club für Kassel gestimmt. Handelten wir anders, würden wir uns auch vor uns selbst und unseren Eigentümern unglaubwürdig machen.

Unterzeichnet wurde der Brief von den Clubs: Adler Mannheim, Augsburger Panther, Eisbären Berlin, DEG Metro Stars, Hamburg Freezers, Hannover Scorpions, EHC München, ERC Ingolstadt, Iserlohn Roosters, Kölner Haie, Krefeld Pinguine, Thomas Sabo Ice Tigers, Straubing Tigers und Grizzly Adams Wolfsburg.

Artikel vom 08.07.2010
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Aw: Kassel Huskies in Finanznöten 10 Jahre 2 Monate her #29

Schiedsgericht bestätigt Lizenzentzug für die Kassel Huskies

Das Schiedsgericht der Deutschen Eishockey Liga hat heute die von der EC Kassel Huskies Sportmanagement GmbH erhobene Klage gegen die Verweigerung der Lizenzbestätigung für die Saison 2010/ 2011 und darauf basierende Kündigung des Lizenzvertrages durch die Ligagesellschaft abgewiesen. Damit hat das Schiedsgericht die Rechtmäßigkeit der Kündigung des Lizenzvertrages bestätigt.

Die DEL wird nunmehr unverzüglich die Vollstreckbarkeitserklärung dieses Schiedsspruches beim Oberlandesgericht München beantragen.
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Aw: Kassel Huskies in Finanznöten 10 Jahre 1 Monat her #30

Gericht entscheidet für DEL: Kassel steht vor dem Aus


Die Kassel Huskies stehen ganz kurz vor dem Aus in der DEL. Am Dienstag entschied das Oberlandesgericht München nach fast siebenstündiger Verhandlung, dass das Schiedsgericht der Liga, welches die Lizenzverweigerung bestätigt hatte, zu dieser Entscheidung legitimiert war und wies die Einsprüche der Hessen gegen Wahl und Zusammensetzung ab. Eine Begründung für das Urteil gaben die Richter nicht. Sie soll beiden Parteien schriftlich zugestellt werden.

Auch wenn Kassels Geschäftsführer Dr. Fritz Westhelle nun beim Bundesgerichtshof eine einstweilige Anordnung erwirken will, geht die Liga nun davon aus, dass das OLG Köln am Donnerstag bei einer Verhandlung über zwei einstweilige Verfügungen diese aufheben wird und den Huskies danach die Teilnahme am Spielbetrieb versagt bleibt. „Die Maschinerie setzt sich nun in Gang“, sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke gegenüber Eishockey NEWS. Liga-Anwalt Klaus Sturm meinte: „Köln muss dieser Entscheidung eigentlich folgen. Vor allem ist das Urteil des Schiedsgerichts nun vollstreckbar.“ Westhelle entgegnete dem, man habe „immer noch Hoffnung auf Köln“.

Am Vormittag hatte der Richter zunächst noch versucht, beide Seiten zu einem Kompromiss zu bewegen – vergeblich. Die DEL bot an, dass man nach Begleichung der durch das Insolvenzplanverfahren nicht gezahlten 80 Prozent der Gläubiger-Forderungen (2,05 Millionen Euro) sowie einer Hinterlegung einer Bürgschaft über 800.000 Euro für nach Ansicht der Liga ungedeckte Posten im Etat für die kommende Spielzeit noch einmal über die Teilnahme reden könne. „Zahlen Sie Ihre Schulden und wir sind im Geschäft“, sagte Sturm. Westhelle erklärte, der Club könne die Gläubiger nicht einfach bezahlen, da die GmbH noch im gesetzlichen Verfahren stecke. Den erneut vorgetragenen Vorschlag von Westhelle, den Club vorerst nur in der kommenden Saison am Spielbetrieb teilnehmen zu lassen und während dieser Zeit die strittigen Punkte vor Gericht zu klären, lehnte Tripcke ab, weil Lizenzen grundsätzlich nur für eine Spielzeit erteilt werden würden.

Artikel vom 24.08.2010 von Eishockeynews
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